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News

12.09.2018

Sch√§chte und offene Gruben mit steilen W√§nden sind eine Gefahr f√ľr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und k√∂nnen nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in Z√ľrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen f√ľr Amphibien

Vermeiden von Gefahren f√ľr Igel und andere kleine Fussg√§nger, Merkblatt

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn ‚Äď die Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen aus l√§ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgew√§hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-Plastiks√§ckchen-Verkaufs unterst√ľtzt wird. Der Basis-Beitrag ist f√ľr jedes Projekt 100‚Äė000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung¬†(sie l√§uft noch bis am 2. Okt. 2018!) √ľber die H√∂he einer zus√§tzlichen Unterst√ľtzung f√ľr die vier ausgew√§hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erh√§lt zus√§tzlich 50‚Äė000.-
  • der 2. Platz 30‚Äė000.-
  • der 3. Platz 20‚Äė000.-.
  • der 4. Platz erh√§lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum f√ľr alle erlebbar machen,
  • Wissensl√ľcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichh√∂rnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen Biodiversit√§t im Siedlungsraum und anderswo f√∂rdern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 02.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns √ľber jede Stimme, die f√ľr unser Projekt ‚ÄěWilde Nachbarn in der Schweiz‚Äú abgegeben wird.

Herzlichen Dank - f√ľrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die Plastiksäckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der Säckchen erzielt wird, spendet die Migros jährlich an ausgewählte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

05.09.2018


Siebenschläfer unter einem Wellblechdach (© Mirjam Wyrsch / wildenachbarn.ch)

W√§hrend wir die warmen Sp√§tsommerabende geniessen, haben viele Wildtiere bereits mit den Wintervorbereitungen begonnen. Im Herbst bieten die einheimischen Str√§ucher, B√ľsche und B√§ume viel Nahrungf√ľr Wildtiere in Form von N√ľssen, Fr√ľchten und Samen. Oft gelingt es jetzt, die sonst nachtaktiven Siebenschl√§fer beim Anfressen des Winterspecks zu beobachten.

Im Rahmen der ‚ÄěAktion Siebenschl√§fer‚Äú wird die Bev√∂lkerung der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Siebenschl√§fer und weitere Wildtiere auf der Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch einzutragen, idealerweise mit Foto. Die Meldungen fliessen in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Hier geht es zu weiteren Infos und zum Artporträt des Siebenschläfers.

31.08.2018

© Denis Magnin / wildenachbarn.ch

Eine Taubenschw√§nzen-Beobachtungsmeldung mit wundersch√∂nen Bildern hat unsere Meldeplattform Wilde Nachbarn aus der Region Pfannenstil erreicht: Das Bild zeigt, wie das Taubenschw√§nzchen (Macroglossum stellatarum) gerade eine Bl√ľte best√§ubt. Das Taubenschw√§nzchen ist ein Schmetterling aus der Familie der Schw√§rmer. Typisch f√ľr das Taubenschw√§nzchen ist sein auff√§lliges Flugverhalten, auch Schwirrflug genannt, welches an einen Kolibri erinnert. Als Wanderfalter kann dieser Nachtfalter viele hundert Kilometer in weniger als 14 Tagen bew√§ltigen und ist in Mitteleuropa besonders Ende Juni, Mitte Juli und August/September zu beobachten.

 

08.07.2018


Biber an der Limmat (© Mischa Sommer / stadtwildtiere.ch)

Die Biber an der Limmat, welche auf stadtwildtiere.ch immer wieder gemeldet wurden, haben Nachwuchs bekommen. Der TagesAnzeiger berichtet davon. Biber werden auch von verschiedenen anderen Städten gemeldet, z.B. von Luzern oder - seit vielen Jahren - auch von Wien, zu vielen Beobachtungen wurden spannende Bildern hochgeladen. Ein Blick in die Galerie des Biberporträts lohnt sich auf jeden Fall ch.stadtwildtiere.ch/tiere/biber

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hunde√§hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die √úberpr√ľfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. F√ľr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der √Ąhnlichkeit mit einem Sch√§ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Z√ľrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn W√∂lfe sind scheu und zur√ľckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

11.05.2018

¬ęLuzern gr√ľnt¬Ľ von der Stadt Luzern hat am 1. Mai das Projekt ¬ęStadtWildTiere¬Ľ lanciert. Die Luzerner Umweltorganisationen WWF, BildLife und Pro Natura haben am Dienstag zu einem Vortrag und Abendspaziergang eingeladen, um die in der Stadt vorkommenden Wildtiere besser kennen zu lernen. Das zahlreich erschienene Publium genoss einen spannenden Abend mit einigen √úberraschungen bei herrlichem Vorsommerwetter.

Warm, trocken und vielfältig

Sandra Gloor ist Biologin des B√ľros Swild aus Z√ľrich und hat das Projekt StadtWildTiere von der ersten Stunde her mitentwickelt. Das Citizen-Science-Projekt bezieht die Bev√∂lkerung ins Kennenlernen und Sch√ľtzen von st√§dtischen Wildtieren und Pflanzen mit ein. In einem Referat zeigte sie auf, wie dynamisch sich die St√§dte weltweit entwickeln. Seit etwa einem Jahrzehnt leben mehr Personen in St√§dten als im l√§ndlichen Raum. St√§dte werden damit auch f√ľr die Natur als Nischen-reiche Ersatzlebensr√§ume f√ľr viele Tier- und Pflanzenarten immer wichtiger. So dienen Hausmauern als Felsen f√ľr br√ľtende V√∂gel, Br√ľcken als H√∂hlen f√ľr Flederm√§use oder Hecken und B√§ume in P√§rken, G√§rten oder gar D√§cher als Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten. St√§dte sind w√§rmer und trockener als ihre Umgebung und beherbergen deshalb auch Arten, die im Umland nicht gedeihen k√∂nnten. So sind zum Beispiel Feigenb√§ume in Luzern keine Seltenheit. Sandra Gloor zeigte mit einem Blick auf die Meldeplattform luzern.stadtwildtiere.ch, was seit dem Start des Projekts in Luzern von Privatpersonen bereits entdeckt und gemeldet wurde: Ein Biber entschwindet unweit der Reussinsel ins Wasser, ein Reh schaut im Friedhof Friedental verdutzt in die Kamera, ein Igelm√§nnchen macht dem anderen das Futter streitig.

Die Stadt Luzern ist wilder als man denkt

Was sich schon in einer knappen Stunde in der Stadt entdecken l√§sst, zeigte Biologe und Stadtrat Adrian Borgula dem Publikum anschliessend an das Referat auf eindr√ľckliche Art und Weise. Er ist ein Kenner der Vogelarten in der Museggmauer und er√∂ffnte dem Publikum als Erstes eine Blick auf Turmdohlen beim Nestbau. Die st√§dtische Turmdohlen-Population in Luzern ist schweizweit einzigartig. Auch die G√§nses√§ger f√ľhlen sich in der Museggmauer ausserordentlich wohl. Im Zyt- und Pulverturm bruŐąten G√§nses√§ger mit zunehmendem Erfolg, auch dank dem Engagement der Ornithologischen Gesellschaft der Stadt Luzern. Mittlerweile sind es 27 Brutpaare, die ihre Jungen im Mai auf teils abenteuerlichen Wegen und in mehreren halsbrecherischen Spr√ľngen hinunter zur Reuss f√ľhren, wo die geschickten Fischj√§ger dann ihren eigentlichen Lebensraum beziehen. Auch die √ľberwiegend in w√§rmeren Gefilden lebenden Alpen- und Mauersegler flogen den Mauern entlang und jagten Insekten. H√§tte man sich in der untergehenden Sonne an die Museggmauer gelehnt und w√§re still verharrt, h√§tte man mit Bestimmtheit noch die eine oder andere √úberraschung durch Wildtiere erlebt. Die Stadt Luzern ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur, auch ihre Natur gilt es zu entdecken und zu f√∂rdern.

11. Mai 2018
Medienmitteilung des WWF Luzern, Kurt Eichenberger

13.04.2018

Das Projekt StadtWildTiere Chur wurde im April lanciert und widmet sich bereits dieses Jahr mit dem Projekt "Igel gesucht" ganz dem kleinen Fussgänger.

Initiiert wurde das Projekt in Chur von Pro Natura Graub√ľnden in Zusammenarbeit mit dem Tierheim und Tierhotel Arche, der Stadt Chur, dem Amt f√ľr Natur und Umwelt des Kanton Graub√ľnden, des WWF Graub√ľnden und dem Graub√ľndner Tierschutzverein.

11.04.2018

Die Stadt ist ein lebendiges √Ėkosystem. √úberl√§sst man unbefestigten Boden sich selbst, so beginnt es sogar neben den verkehrsreichsten Strassen der Stadt zu spriessen. Das Ziel des Projekts ‚ÄěWo Samen fallen‚Äú ist es, zu dokumentieren, welche Pflanzen in der Stadt spontan wachsen und wie dies von der Qualit√§t der umliegenden Blumenwiesen abh√§ngt. Nimmt es Sie Wunder, welche Samen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon landen? Es werden Freiwillige gesucht, die in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon eine Saatgut-Pflanzkiste (40 x 30 x 9cm) aufstellen. Ausser regelm√§ssigem Giessen brauchen Sie nicht viel zu tun. Haben Sie Interesse das Projekt zu unterst√ľtzen und bei Ihnen eine Pflanzkiste aufzustellen? Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Infoblatt.

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