Entwicklungsumgebung

Luchs
Lynx lynx
© M. Mecnarowski, Wikimedia Commons, CC-by-sa 3.0

Lebensraum

Hecken und Waldränder
Wald
Einzelgänger mit sehr großen Aktionsgebieten (100–400 km2). Territorien, wobei nur die Kerngebiete (50–200 km2) exklusiv genutzt werden. Territorien von Männchen und Weibchen überlappen sich. Im Gebiet der Stadt Zürich im Jahr 2003 Beobachtungen des Luchses Turo aus dem Ostschweizer Projekt LUNO (Luchsumsiedlung Nordostschweiz): Turo, mit Sender markiert, hielt sich während Monaten im Zürichbergwald auf, ohne dass er gesehen wurde. 
 

Erstaunliche Bilder vom Luchs Turo in Zürich, gefilmt vom Schweizer Fernsehen.
 
Unternahm beim Versuch, westwärts zurückzuwandern, einige Ausflüge ins Siedlungsgebiet, wurde in Oerlikon gesehen und wagte sich vom Dolder via Bahnhof Stadelhofen ans Seeufer. In Zürich ernährte sich Turo von Rehen und erlegte gelegentlich Stadtfüchse.
Erkennungsmerkmale 
Fell mit individueller schwarzer Fleckung. Backenbart, Haarbüschel auf den Ohren («Pinsel»).
Lebensraum 
Gebiete mit genügend Waldanteil, meidet Querung von Offenland. Auch in Kulturlandschaften in der Nähe des Menschen.
Gefährdungsgrad
Vom Aussterben bedroht
Maße 
Kopf-Rumpf-Länge ca. 100 cm,
Schwanz 20 cm, Gewicht 15–25 kg.
Aktivitätszeit 
Ganzjährig aktiv. In ungestörten Gebieten zu allen Tageszeiten aktiv, am häufigsten in der Dämmerung.
Verbreitung Zürich
Luchs Turo aus dem Wiederansiedlungsprojekt LUNO in der Ostschweiz 2003 im Zürichbergwald, Aika später am Üetliberg.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
StadtWildTiere Zürich
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